Der Grosse Feldberg

Der Große Feldberg - Das Wahrzeichen von Schmitten

Das Feldberg-Massiv besteht aus dem Großen Feldberg (881 m) und dem nahegelegenen Kleinen Feldberg (826m).

Im Winter lockt der Feldberg mit schneebehangenen Wäldern und Wiesen. Direkt neben dem Naturpark Hotel Weilquelle beginnt das Wintersportgebiet Großer Feldberg mit einem Skilift.

Von Frühjahr über den Sommer bis in den späten Herbst laden zahlreiche Wanderwege rund um den Feldberg zu schönen Wanderungen und Spaziergängen ein. Und auf dem Feldberg können Sie den Brunhildisfelsen - Ein Ort voller Mythen und Sagen - einen Besuch abstatten.

Der Brunhildisfelsen - Ein Ort voller Sagen und Mythen

Der große Quarzitfelsen am nördlichen Rand des Großen Feldbergs ist nicht nur ein schöner Aussichtspunkt und bietet bei schönem Wetter einen wunderbaren Panoramablick, er war auch einst Schauplatz in der Nibelungensage.

Seinen Namen verdankt der Felsen der Brünhild, einer Figur aus der nordischen Nibelungen-Sage, die auch im mittelalterlichen Heldenepos des Nibelungenliedes eine wichtige Rolle spielt.

Die Sage

Der Sage nach soll Brünhild, eine kriegerische Königin aus dem Norden - mehrfach auch als Walküre bezeichnet, auf diesem Felsen umgeben von einer Flammenwand der Waberlohe in einen Zauberschlaf versetzt worden sein.

Der Held aus dem nordischen Sagenkreis und eine der wichtigsten Figuren im „Nibelungenlied” Siegfried (Sigurd in der nordischen Sage) soll sie dann aus ihrem langen Schlaf mit einem Kuss erweckt haben.

Stoff für Richard Wagner

Diese Szene kommt auch in Richard Wagners Oper „Siegfried“ vor, die zusammen mit den Opern "Das Rheingold", DIe Walküre" und "Götterdämmerung" das Gesamtwerk "Der Ring des Nibelungen" bildet.

Urkundlich erwähnt wurde der Felsen erstmals in einer Urkunde des Erzbischofs Bardo von Mainz im Jahr 1048. In der Bardo-Urkunde wird das „Bettlein der Brunhilde“ (lectulus Brunhildae) erwähnt.

Der Berg selber wird in der Urkunde als "veltperg" bezeichnet. Ob der Name von dem feldartigen Aussehen der Höhe oder von der „Falte“ zwischen dem Kleinen oder Großen Feldberg abgeleitet wurde, ist nicht bekannt.

Eine andere Sage erzählt, dass Siegfried mit seinem Schwert „Balmung“, das übernatürliche Kräfte hatte, auf diesem Felsen den Drachen erschlagen haben soll und in dessen Blut ein Bad nahm.

Siegfried's Unverwundbarkeit

Das Blut bildete sich zu einer Hornhaut, die Siegfried unverwundbar machte. Nur eine Stelle zwischen Siegfrieds Schulterblättern, auf der beim Bad im Blut ein Lindenblatt gefallen war, blieb verwundbar. Diese kleine Stelle sollte Siegfried dann auch später in der Nibelungensage zum Verhängnis werden.

Eine Wasserquelle, die einst tief im Gestein ihren Ursprung gehabt haben soll, untermauerte die Sage, da es hieß, man könne das Blut des Drachen noch im Felsen rauschen hören.

Brünhild war es auch, die aus Rache ihren Mann - König Gunther und Hagen von Tronje - ein treuer Ratgeber der Burgunderkönige, auf Siegfried ansetzte um ihn zu ermorden.

Hagen, der von der ahnungslosen Kriemhild - Siegfrieds Ehefrau, dessen verwundbare Stelle erfahren hatte, tötete Siegfried dann bei einem Jagdausflug, als dieser sich durstig an einem Gewässer niederkniete.

Sage, Mythos oder einfach nur ein Platz zum Verweilen, der Brunhildisfelsen zieht jährlich mehrere tausend Besucher in seinen Bann.

Besuchen auch Sie den Brunhildisfelsen auf dem Großen Feldberg. Im Anschluss, oder als Zwischenstopp begrüßen wir Sie gerne auf unserer Terrasse oder in unserem Restaurant - Café.

Ein Besuch lohnt sich

Besuchen auch Sie den Brunhildisfelsen auf dem Großen Feldberg und genießen den Ausblick.

Im Anschluss, oder als Zwischenstopp begrüßen wir Sie gerne auf unserer Terrasse oder in unserem Restaurant - Café.

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